Supervision

In der psychotherapeutischen Arbeit, in der der Fokus auf den Gefühlen liegt, die in der therapeutischen Beziehung kommuniziert und erlebt werden, ist der Therapeut unmittelbar von der inneren Erfahrungswelt seiner Patienten betroffen und oft unweigerlich auch darin verwickelt.

Supervision als wesentlicher Bestandteil guter klinischer Praxis ermöglicht mithilfe eines dritten Außenstehenden, diese Verwicklungen und Inszenierungen immer wieder neu zu untersuchen und den Therapeuten durch diesen haltenden Rahmen in seiner Arbeit zu unterstützen.

Weniger explizit finden solche Verwicklungen auch in anderen  Arbeitsfeldern statt – durch subtile Projektionen und unterschwellige Zuschreibungen, die für die Betreffenden sehr belastend sein und der eigentlichen Arbeit im Wege stehen können. In diesem Fall kann zum Beispiel eine Teamsupervision einen Raum für Reflexion und nachhaltige Unterstützung bieten und somit einen wesentlichen Beitrag zur Qualitätssicherung und Prävention von Burnout leisten.